Offen für den Berufseinstieg

Komplexe Systeme durchdenken und umsetzen

Angehender Master-Absolvent mit über vier Jahren Erfahrung als Softwareentwickler, Architektur-Verständnis und einem interdisziplinären Profil aus der Musikinformatik.

Kurzprofil

Ich bin Lukas Körfer, angehender Master der Musikinformatik an der Hochschule für Musik Karlsruhe und seit über vier Jahren parallel als Softwareentwickler bei einem Karlsruher Startup tätig.

Was ungewöhnlich klingt, hat System: Schon vor dem Studium lag mein Fokus auf Technik, mit einem Technischen Gymnasium im Bereich Mechatronik als Grundlage. Im Studium und im Job entwickle ich Software, plane Architekturen und arbeite mich eigenständig in neue Technologien und Domänen ein.

Ich suche den Berufseinstieg in eine Rolle, in der technisches Denken und praktische Umsetzung zusammengehören.

Mein Ansatz

    • C#
    • Unity

    Neue Domänen erschließen

    Für einen Mobile-Game-Prototyp habe ich mir C# und Unity selbstständig angeeignet und ein funktionierendes Produkt geliefert.

    Ob Raumklang, Extended Reality oder Mobile Games: Ich habe wiederholt gezeigt, dass ich mich eigenständig in unbekannte Technologien und Fachgebiete einarbeite und produktive Ergebnisse liefere.

    • Architektur
    • Simulation

    End-to-End denken

    Beim selben Prototyp habe ich eigenständig die Systemarchitektur geplant, das Balancing simuliert und die Implementierung umgesetzt.

    Ich arbeite nicht nur an einzelnen Komponenten, sondern denke Systeme ganzheitlich, von der Architektur über die Implementierung bis zur Evaluation.

    • C++
    • JUCE
    • Figma

    Konzeption trifft Code

    Für ein Audio-Plug-In habe ich das Interface in Figma entworfen, den Scope bewusst auf ein fertiges Produkt zugeschnitten und das Ergebnis mit Preset-System und reaktiver Visualisierung selbst umgesetzt.

    Meine Stärke liegt in der Verbindung von konzeptioneller Planung und technischer Umsetzung.

Skills

Sprachen

  • C#
  • C++
  • Python
  • JavaScript
  • Common Lisp

Frameworks & Tools

  • Unity
  • JUCE
  • MaxMSP
  • SuperCollider
  • OpenMusic
  • Git
  • Figma

Plattformen

  • Linux
  • Google Play Store
  • Raspberry Pi
  • Bela

Bereiche

  • Mobile Game Development
  • Architektur-Design
  • Signalverarbeitung
  • Extended Reality
  • Audio-DSP
  • Game Balancing & Simulation (Machinations)

Methoden

  • Technische Dokumentation
  • Architektur-Schaubilder (UML, Excalidraw, draw.io, Mermaid)

Werdegang

  1. 2022 bis heute

    Werkstudent Softwareentwicklung, Karlsruher Startup

    • Konzeption und Mitarbeit an der Softwarearchitektur
    • Eigenständige Entwicklung und Integration von Softwarekomponenten
    • Dokumentation und Erstellung von Architektur-Schaubildern
    • Erstellung und Veröffentlichung von Builds im Google Play Store
    • Auswertung von Nutzer-Feedback und iterative Weiterentwicklung
  2. 2023 bis heute

    Master Musikinformatik, HfM Karlsruhe

  3. 2022

    Praktikum Softwareentwicklung, Karlsruher Startup

  4. 2021

    Studentischer wiss. Mitarbeiter, HfM Karlsruhe

    • Installation, Betreuung und Dokumentation von Motion-Tracking-Systemen
    • Technischer Support für Studierende bei Software und Equipment
    • Mitwirkung an einer interaktiven VR-Klanginstallation
    • Latenz- und Genauigkeitstests von Audio- und Tracking-Equipment
  5. 2018 bis 2023

    Bachelor Musikinformatik & Musikwissenschaft, HfM Karlsruhe

Interdisziplinärer Hintergrund

Der moderne, dunkel verkleidete Bau der Informatik hinter einer BaumreiheSchloss Gottesaue, der historische Bau der Musikhochschule, von der Parkwiese aus gesehen

Musikinformatik verbindet Informatik, Signalverarbeitung und kreative Anwendung. Für mich war das Studium die logische Verbindung eines technischen Fundaments aus dem Technischen Gymnasium mit einer musikalischen Praxis, die mich seit meiner frühen Kindheit begleitet.

Im Studium lag mein Fokus klar auf der technischen Seite: Softwareentwicklung, Signalverarbeitung, Systemarchitektur.

Was ich zusätzlich mitbringe, ist ein geschulter Blick für Gestaltung und Nutzererlebnis, der in einer Branche, in der technische Umsetzung zunehmend durch KI unterstützt wird, an Bedeutung gewinnt.

Seit meinem sechsten Lebensjahr spiele ich Schlagwerk — Schlagzeug ebenso wie Orchester-Percussion. Neben Schule, Studium und Arbeit war ich durchgehend bei zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv. Das hat mich geprägt: Disziplin über viele Jahre, Leistung unter Druck vor großem Publikum und die Fähigkeit, mich in wechselnden Teams schnell einzufügen und zuverlässig meinen Teil beizutragen.

Musikalische Highlights

  • 3× Bundeswettbewerb Jugend musiziert
  • Mitwirkung im KIT Sinfonieorchester, dem besten Laienorchester Deutschlands
  • 8 Jahre in Folge Jahreskonzert auf der größten Freilichtbühne Deutschlands
  • Auftritte u. a. in der Berliner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden sowie im Konzerthaus und Staatstheater Karlsruhe
  • Klassikfrühstück auf der Hauptbühne bei DAS FEST Karlsruhe und Auftritt bei DAS FEST AM SEE

Projekte

  • Titelbild des Beitrags: Visualisierung eines gerichteten Schallfelds
    • OpenMusic
    • OM-SoX
    • Signalverarbeitung

    Time-Domain Beamforming

    Implementierung von Delay-and-Sum-Beamforming zur gerichteten Schallsteuerung mit konfigurierbarer Lautsprecher-Matrix und Beam-Winkel-Steuerung.

    Lauffähige Beamforming-Implementierung samt Dokumentation, veröffentlicht auf der Institutsseite.

  • Wellenformen der erzeugten Mehrkanal-Audiodatei: die zeitversetzten Einsätze der einzelnen Lautsprecherkanäle bilden eine Bogenform
    • OpenMusic
    • Common Lisp
    • OM-SoX

    Wellenfeldsynthese

    Anwendung zur Klangverräumlichung über Lautsprecher-Arrays auf Basis der Wellenfeldsynthese — mit flexiblem User-Interface für Konfiguration und Positionierung.

    Anwendung zur Klangverräumlichung mit konfigurierbarem User-Interface, veröffentlicht auf der Institutsseite.

  • Titelgrafik: der Schriftzug „Speaking Objects“ in einem Raster aus Punkten
    • MaxMSP
    • SuperCollider
    • Linux
    • Motion-Tracking

    Speaking Objects

    Entwicklung einer begehbaren und interaktiven Klanginstallation mit Motion-Tracking, die Gegenstand von Workshop und Vortrag war.

    Begehbare Installation, gezeigt in einem Workshop der Kulturakademie und in der Vortragsreihe EFFEKTE.